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Das
Weingut Movia, Aleš & Mirko Kristančič aus
Ceglo in Goriška Brda (Görzer Hügel),
zählt zu den 1500 weltweit besten Weingütern.
Über 180 Jahre Weinbau- und Kellertradition
kann das Weingut Movia, das seit 1820 in Familienbesitz
ist, für sich verbuchen. Heute besitzt die
Familie Kristančič 20 Hektar Weingärten,
12 in Goriška Brda und 8 auf der italienischen
Seite, im Collio Goriziano. Die Tradition des
Hauses Movia wurde nie unterbrochen, auch nicht
in den schwierigen Zeiten unter dem sozialistischen
Jugoslawien – dank Vater Mirko - sie durften
als einzige privater Weinproduzent bleiben.
Die hohe Weinqualität, die auch damals bei
Staatsbanketten große Anerkennung fand,
gab es auch schon bei Vater Mirko. Von 1949 bis
1971 waren sie einziger offizieller Weinlieferant
für das Staatsprotokoll und für Präsident
Tito. Diese qualitätsbewusste Tradition des Hauses
setzte Sohn Aleš fort, der nach seinem Studium
in Slowenien an der Önologieschule in Veneto
sein Diplom erwarb. Das einjährige Praktikum
an Weingütern in Bordeaux und Burgund (immerhin
Chateau Pétrus und Domaine de la Romanée-Conti)
erbrachte ihm Kenntnisse, die er im Familienbetrieb
einsetzte. Aleš Kristančič, der zu den Starwinzern
Sloweniens zählt, gilt als Verfechter des
modernen Weinstils, basierend auf heimischen Traditionen,
und hat als erster in Slowenien mit dem Barrique-Ausbau
begonnen.
Auf den 20 Hektar Weingärten werden ca. 120.000
Flaschen produziert, das bedeutet einen Ertrag
von 42 hl pro Hektar. Die Exportquote beträgt
ca. 80 %.
Aleš Kristančič teilt die Weingärten in 3
Gruppen: solche mit jungen und solche mit alten
Rebstöcken sowie die Cru-Lagen. Demgemäß
produziert er auch 3 Weinlinien: Vila Marija,
Movia und Cru-Weine. Mittlerweile hat er sich
auch auf die Produktion von Schaumweinen spezialisiert,
die ebenfalls höchste Ansprüche erfüllen.
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