Lassen Sie sich von der vielseitigkeit Sloweniens verzaubern!

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GORENJSKA, OBERKRAIN
PRIMORSKA, KÜSTENGEBIET
DOLENJSKA, UNTERKRAIN
ŠTAJERSKA, STEIERMARK
Weinland Kroatien
Weinland Kroatien
 

WEINBAUREGIONEN

Kroatien lässt sich vom Weinbau her in zwei Regionen einteilen:
Der an der Adriaküste liegenden Teil (Küstenbereich) mit Istrien und Dalmatien sowie dem kontinentalen Teil zwischen den Flüssen Sava (Save) und Drava (Drau).

ISTRIEN

Istrien liegt im Norden des Landes auf dem Küstenstreifen Hrvatsko Primorje, nicht weit entfernt von Italien und direkt an der Grenze zu Slowenien.
Die nördlichste Unterregion des kroatischen Küstengebiets ist Istrien, mit insgesamt etwa 6150 ha Rebfläche, die sich zum größten Teil an der Westküste befindet. Das milde subtropische Klima, insbesondere im unmittelbaren Küstenbereich dieser grünen Halbinsel, hat viele Völker angezogen, um später, nachdem Griechen, Römer und andere Völker vorüber zogen, im VII. Jh. dauerhaft von den Kroaten besiedelt zu werden. Zahlreiche Funde einer materiellen Kultur (wie Amphoren, Weinpressen, Grabdenkmäler mit Motiven von Reben und Trauben usw.) sowie die schriftlich festgehaltene Geschichte und die im Volk noch immer verwendeten Ortsbezeichnungen (Kalavojna) zeugen von einer langen Vergangenheit des Weinbaus und der Weinwirtschaft in diesem Gebiet.

Istrien zeichnet sich durch eine Vielzahl kleiner Weingüter aus, von denen viele über eine Rebfläche von weniger als 10 ha verfügen. Bekannte Weinbaugebiete sind Porec und Umag - Buje. Die Buje-Region ist mit rund 5500 ha Rebfläche das größte Anbaugebiet Istriens.

Es werden Rotweine und Weißweine erzeugt, wobei etwa 70 Prozent des Reblandes mit weißen Sorten bepflanzt sind. Weiße Hauptrebsorte ist die Malvazija, aus der neben trockenen, frischen Weinen auch traditionelle Dessertweine gewonnen werden. Von den bekannten Sorten werden außerdem Pinot Blanc und Pinot Gris, Chardonnay und Muskat angebaut. Rote Hauptsorte ist der Teran (Refosk). Dazu werden internationale Rebsorten kultiviert, insbesondere Merlot und Cabernet Sauvignon, die teilweise ausgezeichnete Rotweine ergeben, sowie Moscato Rosa (autochthone Sorte) für Dessertweine.

WEINBAUGESCHICHTE

Es ist anzunehmen, dass die Kultur zur Züchtung von edlen Weinreben durch griechische Kolonisatoren an die Küste gebracht wurde. Plinius und andere antike Schriftsteller haben eine Reihe Nachweise über die Weinrebenzüchtung an der kroatischen Adriaküste hinterlassen.
Für ihre Verbreitung auf dem Gebiet des heutigen Kontinental - Kroatien haben sich neben Illyrern, Kelten, Thrakern und Griechen, auch die Römer verdient gemacht.
Letztgenannte haben nämlich in Istrien (179./178. v. Chr.) bereits einen entwickelten Weinbau und Olivenbau vorgefunden, die größte Leistung der hellenischen Zivilisation. Während der Römerzeit verzeichnete der Weinbau im Hrvatsko primorje einen jähen Aufschwung.

Die Kroaten übernahmen die Weinkenntnisse von den alt eingesessenen hier angetroffenen romanisierten, illyrischen Stämmen, um sie weiter zu verbreiten und zu entwickeln. Auf diesem Wege gab es Höhen und Tiefen. Zu den kritischsten Perioden zählen die Kriegszeiten, und in neuerer Zeit auch das Auftreten von Rebkrankheiten und Schädlingen (Mehltau, falscher Mehltau und Reblaus).

Noch im 19. Jahrhundert florierte die Weinwirtschaft, bis die Reblausplage und später die politischen Verhältnisse den Weinbau in die Knie zwangen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden lediglich staatliche Großbetriebe gefördert, die ausschließlich Industrieweine erzeugten. Viele Weinberge lagen brach. Nur in Nischen konnte das Renommee des kroatischen Weins hochgehalten werden, etwa durch den Dingac, der auf der Halbinsel Peljesac wächst und keine großen Erträge hergibt. Erst nach dem Balkankrieg (1991 bis 1995) sind in Kroatien wieder Initiative und Ehrgeiz zu spüren.

Quellen:
http://www.weinkenner.de/wein-lexikon/k/kroatien.html,
http://de.vinopedia.hr/wiki/index.php?title=Kroatien&redirect=no#Istrien

 
 
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